Samstag, 15. November 2014

[.NET] Microsoft geht mit .NET in Open Source Offensive

In der letzten Woche ist etwas passiert was ich nie erwartet hätte.
Microsoft will das .NET Framework komplett Open Source legen.
Dies heißt also, dass es möglich wird bei entsprechender Lizenz das Framework auf allmögliche Systeme zu portieren.

Bisher gab es nur zwei Möglichkeiten.
Entweder unter Windows direkt auf das .NET Framework setzen.
Oder unter anderen Systemen wie Linux oder MacOS auf Mono als .NET Implementierung für Linux zu setzen.
Da es bei Mono bisher nur eine Zusage von Microsoft gab, dass man Mono nicht juristisch belangen wollte, haben die meisten Linux Entwickler/Nutzer von Mono abstand gehalten.
Meine Erfahrungen mit Mono liegen zwar schon einige Jahre zurück, aber damals konnte ich ohne Probleme einfache C# Konsolen Anwendungen programmieren, kompilieren und auch ausführen.

Da .NET bei Windows Bestandteil des Systems ist, muss man bei Linux eben das Programm mono wie bei Java Anwendungen aufrufen um die Laufzeitumgebung zu starten.
Bei Windows wird dies natürlich vom System direkt erkannt.
Dies wäre noch ein tolles Mittel um die Linux Puristen zu verwirren. :)

Ansonsten freut mich der Schritt schon sehr.
Bisher habe ich Projekte, die eben Platformübergreifend sollten, in Java entwicklet.
Dies ist aber manchmal doch umständlicher als nötig.
Wer einmal mit C# entwickelt hat, wird nie wieder ohne auto Properties arbeiten wollen.
Auch einige semantischen Lösungen wie using für Disposable Implementierungen sind in Java nur mit dem seit Java 7 bekannten Try Block umsetzenbar.

Bei Java muss man immer noch die Properties einer Klasse umständlich ausschreiben.
Hier hat C# mit get/set den saubereren Weg.

Entsprechend werde ich meine zukünftigen Projekte mit Mono auch für Linux umsetzen.
Meine bestehenden Projekte, sind auch schon einige Jahre alt, werde ich aber nicht mehr rüber portieren.

Ansonsten freue ich mich riesig.
Mal schauen wie der geplante Merge zwischen Mono und .NET ablaufen wird.
Vielleicht werden einige Lösungen von Mono bei .NET eingepflegt.
Lassen wir uns mal überraschen.

[Datenbanken] Neuigkeiten und Aussichten

Da wir bei uns im Büro mal wieder Nominatim von OpenStreetMaps aufsetzen müssen, Update des Server ist wegen fehlendem Speicherplatz nicht möglich, hatte ich mich mal wieder etwas näher mit Nominatim sowie der verwendeten Datenbank PostgreSQL beschäftigt.

PostgreSQL ist für mich aktuell das bessere MySQL.
Seit der Übernahme von MySQL hat Oracle angefangen MySQLs Entwicklungsprozess intransparenter zu gestalten.
Das Problem hier ist, dass einige wichtige Tests von Oracle nicht mehr in den Entwicklungszweig von MySQL eingepflegt werden was die QS natürlich erschwert.
Aussicht von Oracle ist natürlich klar warum man das macht.
Gerade Oracle hat mit seiner eigenen kommerzielle DB einen großen Konkurrenten mit MySQL nun im Haus.
Und gerade hier versucht man natürlich auch die kostenlose Alternative nur noch teuer gegen Geld anzubieten.
Deshalb sollte man sich gut überlegen ob man noch auf MySQL setzen möchte.
Früher oder später dürfte auch MySQL verschwinden.

Einen Fork mit dem Namen "MariaDB" gibt es schon seit einige Jahren, der dieses Problem lösen möchte.
Ebenfalls bietet er Features die die freie MySQL Variante nicht besitzt.
Es wurden auch viele Optimierungen und Verbesserungen sowie neue Tabellen Engines hinzugefügt.
Dies spricht also sehr für MariaDB und gegen MySQL.
Lediglich die Popularität von MySQL dürfte noch einige Jahre dafür sorgen, dass MySQL bevorzugt wird.

Aktuell liebäugle ich ja mit PostgreSQL.
Dabei handelt es sich ähnlich wie bei MySQL und MariaDB um eine recht freie Datenbank.
Diese befindest sich aktuell noch in der Version 9.3
Version 9.4 ist bereits im Betastadium und dürfte in den nächen 1-2 Monaten auch soweit sein.

Zwar fehlen noch die ein oder anderen Möglichkeiten bei PostgreSQL aber insgesamt ist die aktuelle Version schon von Features her genauso gut wie MySQL, MariaDB oder sogar kommerzielle Datenbanken.

PostgreSQL zeichnet sich durch gute erweiterbarkeit aus.
Man kann in eigene Funktionen sowie Datentypen in PostgreSQL einpflegen.
Projekte wie Nominatim wäre mit MySQL oder anderen Datenbanken nicht so einfach und eben frei umsetzbar.
Durch die Extensions kann PostgreSQL mit PostGIS ebend auch mit Geopositionen(Latitude/Longitude) arbeiten und rechnen.

Diese Features machen PostgreSQL für mich interessant.
Aktuell habe ich mir auch einige Bücher zu PostgreSQL besorgt.
Ebenfalls habe ich mir auch mal das Buch "SQL Performance Explained" gekauft.

In den PostgreSQL Bücher geht es um alle möglichen Themenbereiche.
Von der Installation, Kompilation sowie der Konfiguration der Instanzen bis hier zur Absicherund und auch Datensicherung.

Das letzte Buch behandelt im groben die Verwendung von Indizies.
Auch geht sie, ausgehend von Oracle Datenbanken aber auch gültig für andere Datenbanken, in die internen Verarbeitungen der Datenbanken Indizies ein.
Somit kann man auch besser verstehen wie und warum einige Abfragen mit Indizies mal gut und mal schlecht laufen.
Das Buch fängt aber schon sehr technisch an.
Man sollte sich mit Binären Bäumen und auch den Baum Strukturen auskennen.
Dies macht sich schon im ersten Kapitel bezahlt.

Insgesamt haben sich die Bücher schon gut bezahlt gemacht, da ich nun auch weiß wie ich aus der Default Config, die Debian verwendet, noch mehr Performance rausholen kann.
Ich bin nur verwundert warum gerade für Datenbankserver wie PostgreSQL so geringe Datenbank Einstellungen verwendet werden.
Hier kann die DB nicht mal im Ansatz ihre Stärken ausspielen.
Auf der anderen Seite muss sich dann aber der Administrator auch mal mit dem System auseinander setzen.
Dies ist gerade in der heutigen Zeit doch zu begrüßen.

Mal wieder was neues


Nach nun mehr als einem Jahr, möchte ich mal wieder den aktuellen Stand bekannt geben.

Seit dem letzten Eintrag vom Mai 2013 ist einiges passiert.
Seit letztem Jahr wohne ich nun in der Stadt Northeim.
Ich bin also bei meinen Eltern ausgezogen um nun das Leben auf eigenen Beinen zu bestehen.

Natürlich war es am Anfang noch recht ungewohnt und es dauerte auch eine gewisse Zeit bis man sich an die neuen Umstände gewöhnt hat.
Der Umzug sowie die Neuanschaffungen waren auch sehr kosten intensiv.
Dadurch konnte ich aber eine gute 69m² Wohnung einrichten.

Beruflich machte mich dies auch unabhängig von einem Fahrzeug, da ich jeden Tag nur 10-12 Min. Arbeitsweg zu Fuß habe.
Dies spart mir auch unnötige Kosten für Fahrzeug Wartung und Sprit.

Beruflich hat sich auch einiges getan.
Einige alte Kollegen haben uns verlassen, kurzeitig neue Kollegen kamen und gingen auch schon wieder.
Unsere letzten Auszubildenen haben alle ihre Prüfungen erfolgreich abgeschlossen und wurde fast alle übernommen.

Ansonsten läuft es beruflich aktuell ganz gut.
Unsere Projekte laufen aktuell ganz gut und fast ohne Stress.
Entsprechend kann man sich also schon langsam auf das Jahresende freuen.
Dieses Jahr werde ich mal 3,5 Wochen Urlaub machen.
Da es im April wegen einigen Problemen mit dem Urlaub nicht ganz geklappt hat und ich noch einige Tage über habe, mache ich dann mal richtigen Urlaub.

Weihnachten wird dann wieder im familiären Kreis gefeiert :)
Also Eltern und Bruder besuchen und mal wieder plauschen.

Aktuell schaue ich mal wieder dem nächsten Debian Release entgegen.
Debian Jessie ist aktuell wieder im Freeze und es wird erwartet, dass im Frühjar schon der Release ist.
  
Mich besorgt dabei aber die ganze Aufregung um systemd bei Debian.
Auch wenn ich diese gut nachvollziehen kann, so kann ich aus technischer Sicht nicht groß gegen systemd sprechen.
Gerade wenn es einige Baustellen, die Linux schon seit Jahren sorgen und alle durch Einzellösungen nur umgangen haben, dann sollte man systemd nicht ganz verteufeln oder verachten.

Einige Debianer gehen sogar soweit, dass sie wegen systemd Debian den Rücken kehren.
Dies kann ich gut nachvollziehen.
Gerade Debian möchte als universelles Betriebssystem auch alle möglichen Konstellationen versorgen.
Durch systemd, dass nun mal eine reine Linux Lösung ist, kann dies aber nicht mehr gewährleistet werden.
Ich hoffe ja, dass man Jessie deswegen nicht verschiebt aber dafür entweder als ein Point Release einen portablen Init Dienst nachschiebt oder eben erst im Jessie Nachfolger eine bessere Lösung anstrebt.

Desweiteren habe ich mir einige Skripte gebastelt um mit Default Configs, ja ich weiß das dies keine Kunst ist, Kernel von Kernel.org zu kompilieren.
Diese ziehen quasi die Kernel, entpacken diese, kompilieren und installieren diese.
Das zweite Skript entfernt diese auch wieder sauber.
Ich muss mir mal die Zeit nehmen um die Skripte zusammen zu legen und per Parameter entweder die Installation oder eben die Entfernung der Kernel zu übernehmen.
Seit Debian Wheezy kümmert sich auch Grub um das updaten der initrd, was das Skript auch etwas verkürzt hat.


So das war erst einmal die Zusammenfassung der letzten Zeit.
Ich werde in den nächsten Wochen mal wieder etwas mehr bloggen.
Genug Themen habe ich aktuell auf Lager.

Bis dahin viel Spaß und viel Erfolg.

Samstag, 4. Mai 2013

[Debian] Wheezy Release

Nach gut zwei Jahren ist es nun soweit.
Die neue Debian Version mit dem Codenamen Wheezy steht an.
Aktuell werden bereits die Installationsmedien erstellt und in den kommenden Stunden fleißig verteilt.

Ich beteilige mich beim verteilen über meine Root Server.
Diese haben eine 100 MBit/s Anbindung mit Flat, was das Verteilen sehr effektiv macht.

Ansonsten ist Wheezy bei mir auch schon in einigen VMs sowie auf einem Testrechner am laufen.
Wheezy läuft dort mit aktuellen Paketen stabil und zuverlässig.

In den kommenden 2-3 Monanten kommt dann auch schon der erste Point Release.
Mit diesem werde ich meinen Homeserver und sobald verfügbar auch meine Root Server umstellen.

Debian wird zukünftig bei mir auf meinem zweiten Desktop Rechner laufen und dort für allesmögliche herhalten.
Da ich auch mit mdadm über USB 3 oder eSata testen möchte, würde sich Wheezy sehr gut anbieten.

Montag, 11. Februar 2013

[ARM] Pandaboard ES

Ich bin nun seit einigen Tagen stolzer Besitzer des Pandaboard ES.
Dies habe ich mir bei Tigal.com gekauft.
Dabei handelt es sich um ein Multimedia Kit.

Dies beinhaltet die SD Karte, Antenne für WiFi, Gehäuse für die Platine und ein HDMI Kabel.
Die SD Karte muss nur per Karten Leser befüllt werden.
Glüpcklicherweise hat mein Homeserver einen Karten Leser gehabt.

Dort habe ich über diese Anleitung Debian Wheezy installiert.
Wenn alles klappt und man auch die SD Karte samt uEnv.txt entsprechend angepasst hat sollte Debian Wheezy starten sobald Strom auf dem Kasten ist.

Tipp:
Die Platine hat kleine Gummi Noppen als Standfüße.
Diese kann man mit etwas vorsicht und Kraft auch entfernen.
Da diese lediglich angeklebt sind klappt es auch recht einfach.

Anbei sollten folgende Pakete installiert und per dpkg-reconfigure neu konfiguriert werden.

Pakete installieren:
locales
console-data
keyboard-configuration

Zusätzlich sollte in der Datei /etc/default/locale (nach dpkg-reconfigure locales erst vorhanden) die Variable LANG mit der bevorzugten System Sprache gefüllt werden.
Dann einmal ab- und wieder anmelden und schon habt ihr die richtige System Sprache.

Anbei sollte man die Passwörter für root und ggf. für deb Benutzer debian anpassen.
Letzten kann man auch löschen falls dieser nicht erwünscht ist.

Damit man die USB Anschlüsse für externe Speicher verwenden kann, kann man sich auch per SSH an dem Pandaboard anmelden.
Dieses sollte vorinstalliert sein.
Falls nicht, kann man das Paket openssh-server installieren.

Donnerstag, 3. Januar 2013

[Tools]7-zip

Ich nutze schon seit einiger Zeit das Packprogramm 7-zip.
Damit lassen sich im 7z Format extreme Kompressionen erreichnen.
Hier kann man mithilfe der LZMA2 Kompression und den Ultra Einstellungen wirklich starke Kompressionen erreichnen.

Ich habe dafür 2 Beispiele.

Beispiel 1:
Für ein Projekt hatte ich längere Zeit einige Textdateien, rund 200GB, mit Daten unkomprimiert auf einer Festplatte.
Da dieser über einen Zeitraum von rund 12 Monaten aber doch angewachsen waren, hatte ich diese per 7zip gepackt.
Das Ergebnis war weniger als 30GB.
Bei Textdateien ist dies auch möglich, da die Daten unkomprimiert vorliegen.

Beispiel 2:
Ich habe eine VM samt Installtions CD im ISO Format gepackt.
Unkomprimiert rund 30,1 GB.
Nun mit 7zip ist das ganze auf rund 5 GB gepackt worden.

Es empfiehlt sich hier einen ordentlichen Prozessor, Quad Core sollte Minimum sein, und auch RAM sollte ordentlich vorhanden sein.
Hier empfiehlt sich 4 GB zum packen als Minimum.

Wer große Daten packen muss kann 7zip kostenlos laden.

Link:
http://www.7-zip.org/

[Linux] CPU Anzahl ermitteln

Ich plane meine Skripte zum bauen des Linux Kernels von kernel.org etwas zu optimieren.
Aktuell habe ich meine Skripte so gebaut, dass diese unbegrenzte Mengen an Archiven Downloaden, entpacken und somit endlos viele Resourcen schlucken.

Deshalb wollte ich wissen wie ich die Skripte anpassen kann um nur eine Anzahl an Vorgängen zu starten, die auch der Anzahl der Prozessoren entspricht.
Somit kann man pro Kern 1-2 Aufgaben abarbeiten lassen.

Die Lösung ist folgende Zeilen:
CPU_COUNT=$(grep processor /proc/cpuinfo | wc -l)

Somit wird über grep aus /proc/cpuinfo und durch das zählen der Zeilen durch wc -l ermittelt wie wieviele Kerne vorhanden sind.

Sonntag, 16. Dezember 2012

Windows 8 aufgeräumt + Eindruck

Nachdem ich vor 5 Tagen meinen Rechner auf Windws 8 umgestellt habe, habe ich heute mal etwas aufgeräumt.
Dabei konnte ich mit dem alten Windows Ordner "windows.old" schon rund 40GB löschen.
Die alten Spiele und Programme, die auch nicht mehr lauffähig sind haben auch rund 40GB gebracht.

Somit ist die Platte wieder etwas leerer geworden :)


Nach dem ich mich soweit in Windows 8 eingearbeitet habe, ist der Umstieg auch kein großes Problem gewesen.
Man muss sich zwar umstellen wegen dem Verhalten der Oberfläche aber wenn man dies hinter sich hat ist Windiws 8 ganz nett.

Die neuen Tools zum optimieren der Festplatte tun auch ihren Dienst und sind auch für SSDs zu gebrauchen.
Die Backup Funktion gibt es als neue File History, die aber lediglich die Benutzer Ordner sichert oder verstekct als "Windows 7 Recovery".
Dies kann man über die Suche im neuen Startmenü mit Recovery unter Settings finden.
Den Weg über ein einfaches Menü gibt es so nicht mehr.

Eine Sicherung läuft hier gerade schon seit einigen Stunden und wir wohl noch den ganzen Tag dauern.

Ansonsten läuft der Rest problemlos.
Die Frist zum Upgraden läuft nur noch bis zum 31. Januar.
Danach wird es richtig teuer.

Meine Empfehlung wäre den Umstieg lieber gleich zu machen.
Unsere Firma steigt zum Jahreswechsel um.
Somit kann ich im Januar auch auf Arbeit mit Windows 8 arbeiten.

Dienstag, 11. Dezember 2012

Windows 8 Umsteig - Das Happy End

Der Umzug ist beendet.
Nachdem ich die Benutzerkonten umgezogen hatte konnte ich die wichtigste Software nach der Neuinstallation direkt nutzen.

Einige Software wie Firefox, Thunderbird und sogar Steam hatten keine Probleme zu starten ohne neu installiert werden zu müssen.

Steam hat für solche Fälle eine eigene Reperatur und konnte gleich danach die Spiele prüfen und updaten.

Somit kann ich trotz des unglücklich verlaufenen Upgrades mich nun über Windows 8 freuen.
Auch wenn meine Skepsis noch nicht ganz verflogen ist, ist diese doch nicht mehr so schlimm wenn das System einmal läuft.

Nun heißt es noch aufräumen und die restliche Software neu zu installieren.

Windows 8 Umstieg Teil 3

Nachdem ich nun krampfhaft versuche seit über einer Woche auf Windows 8 Pro von meinem Windows 7 Ultimate Rechner umzusteigen muss ich wohl oder übel meinen Umstieg ohne meine Anwendungen machen.

Dies funktioniert nun seit Tagen nicht.
Die Fehlermeldungen der grafischen Oberfläche sind noch Nutzloser als die verstecken Upgrade Logdateiene deren Inhalt wenig über den Fehler sagt.

Ich habe mich deshalb entschieden nur die Benutzerkonten umzuziehen.
Sollte selbst dies scheitern wird der Rechner komplett neu aufgesetzt.

Ich bin insgesamt über das Upgrade enttäuscht.
Zwar ist der Preis mit 30€ sehr gut aber der Umstieg per InPlace Upgrade ist doch sehr unzufrieden verlaufen.

Dies liegt aber wahrscheinlich nicht nur an meiner Hardware Konstellation sondern auch an der Software selbst.

Leider kann ich wenig gegen diese Probleme tun.
Einen neuen Rechner werde ich mir erst im Frühjahr anschaffen.
Dann aber eher als Selbstau Kasten mit Intel CPU.

Nun heißt es warten ob wenigsten die Benutzerkonten umgezogen werden können...

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Windows 8 Umstieg Teil 2

Ich habe mich kurzfristig doch noch umentschieden.

Ich habe mir bereits für 30€ das Upgrade meines Windows 7 Ultimate zu Windows 8 Pro gekauft.
Toll dabei ist, dass selbst durch die Unmengen an Programmen auf meinem Rechner Windows 8 fast Problemlos installiert werden kann.
Lediglich Microsofts Security Essentials, was ich bei meinen Rechnern immer installiere, wird als nicht Kompartibel angesehen.

Ansonsten war ich auch sehr überrascht, dass Microsoft den Kauf des Upgrades, dafür muss erst mit einem Tool geprüft werden ob man Upgraden kann,  die Bezahlung per Paypal zulässt.
Dies macht den Umstieg eigentlich zu einem billigen Angebot.

Heute Abend werde ich die System Platte von einer SSD wieder auf eine HDD schieben wegen mangelndem Speicherplatz dann sollte das Upgrade auch durchlaufen.
Eine neue SSD ist auch bereits bestellt mit etwas mehr Speicher.
Dieser ist mir in der Vergangenheit öfters schon recht knapp geworden.
Das Upgrade ist auch bei meinem Rechner soweit vorbereitet.
Es fehlt eben nur noch der platz zum Umstieg.

Ich freue mich schon auf meinen fertigen Umstieg.
Lediglich mein Rechner auf Arbeit wird mich noch etwas mit Windows 7 beglücken.
Der Umstieg findet bei uns wahrscheinlich im Laufe des Frühjahrs statt.

Sonntag, 2. Dezember 2012

Umstieg auf Windows 8

Da ich beruflich mit Windows 8 zukünftig arbeiten werden, werde ich wohl bis zum Jahresende auch Privat auf Windows 8 umsteigen.

Anfangs hatte ich überlegt mir einen neuen Rechner dafür zu kaufen.
Dieser wäre dann auch der erste Rechner mit einem Intel Prozessor.

Obwohl ich Jahre lang auf AMD Prozessoren gesetzt habe muss ich sagen, dass ich von den neuen Prozessoren sehr enttäuscht bin.
Auch wenn der neue Acht-Kerner mit rund 160€ recht günstig ist, so ist der Stromverbrauch einfach zu hoch.

Mein aktueller Rechner mit einem AMD X6 scheint aber genauso ein Stromschlucker zu sein.
Deshalb wird dieser nur noch bis zum nächsten Hardware Ausfall verwendet.
Danach wird es ein Intel System werden.

Der Umstieg auf Windows 8 wird vorerst durch ein Upgrade meines Windows 7 Ultimate Rechners auf Windows 8 Pro hinauslaufen.

Dies ist wesentlich günstiger und auf längere Sicht auch ausreichend.

Mich stört nur das übliche an Windows 8.
Dies ist die Umstellung der Usability und einem Teil der Oberfläche.
So gibt es in Windows 8 auch noch drei Stellen in denen ich Einstellungen vornehmen kann.
Dies zeigt auch eine gewisse Fragmentierung bei der Oberfläche was mich auch etwas stört.
Auch die Krampfhafte Forcierung in Richtung Apps stört mich gewaltig.


Technisch betrachtet gibt es aber auch ein paar gute Neuerungen.
So wird die Kopierzeit bei Dateien nun besser berechnet.
Auch der neue Task Manager zeigt mehr informationen an.

Später sollte mit ReFS auch ein neues Dateisystem Einzug halten.
Dies soll aber vorerst nur für die neuen Windows Server Verfügbar sein.

BOINC Server gemietet

Bereits seit mehreren Jahren nutze ich BOINC auf meinen Rechner.
Da dies aber durch die zunehmenden Strompreise eine größere Belastung wird, habe ich mich entschieden dies durch gemietete Server zu beheben.

Dafür habe ich aktuell 2 Server von Server4you.de mit je 8 Kernen und 16 GB RAM.
Auch wenn der RAM etwas überdosiert ist, kann es nicht schaden ein ordentlichen Puffer zu haben.

Auf beiden Servern habe ich bereits mit meinen Skripten die neusten Kernel kompiliert und diese auch in Betrieb genommen.

Aktuell laufen beide Server mit BOINC für die Projekte POEM@Home, World Communiy Grid und Rosetta@Home.

POEM@Home und Rosetta@Home sind im Bereich der Proteien Faltung angesiedelt.
Dabei geht es um die Suche und Erforschung von Proteienen zur Herstellung von Medikamenten gegen Krankenheiten aller Art.

Bei World Community Grid gibt es gleich mehrere Projekte.
Hier sind auch Forschungsprojekte zur Suche nach sauberer Energie, sauberen Wasser und der Entschlüsselung von Krankheitserregern.

Da ich diese Projekte auch entsprechend voran bringen möchte, helfe ich hier mit Rechenleistung aus.

Freitag, 26. Oktober 2012

Erster Spiel Prototyp nimmt Formen an

In den letzten 2 Wochen habe ich immer mal wieder an dem Prototypen meines neuen Spiels gearbeitet.

Bisher gibt es schon ein einfaches Karten Format, dass ich bereits mit einer Beispielkarte laden lasse.
Die ersten Schritte hin zur KI Entwicklung beginnen in den nächsten Tagen.
Bisher kann man die Beispielkarte einladen und scrollen während dabei die ersten KI Objekte generiert und gerendert werden.

Da die KI noch nicht umgesetzt ist stehen diese erst einmal starr in der Gegend.
Die Grafiken für die Karte und die ersten KI Objekte sind auch nur Platzhalter.
In der nächsten Zeit werde ich mal ein paar brauchbare Grafiken suchen.

Das Konzept des Spiels umfasst bereits über 300 Zeilen und wächst immer mal wieder ein Stück mehr, da ich doch einige Ideen im Laufe der zeit ansammle.

Da ich das Spiel erweiterbar machen möchte um neue Objekte, habe ich bereits ein Config System entwickelt.
Dadurch ist es möglich mit vordefinierten Configs eigene Figuren und Objekte in das Spiel einzubinden.

Da XNA aber nur Grafiken/Sounds lädt die Vorkompiliert sind, werde ich ein extra Tool zum einbinden eigener Grafiken und Sounds anbieten.
Hier hat Microsoft auch mit dem entkoppelten Content Compiler schon einen großen Schritt getan.
Diesen werde ich dann im SDK mitliefern.

Wenn alles gut läuft sollte ein erster brauchbarer Prototyp in 2-3 Monaten fertig sein.

Dienstag, 2. Oktober 2012

Neuigkeiten von der Front

Nachdem ich nun seit einigen Monaten nichts mehr gebloggt hatte, gibt es hier nun eine Zusammenfassung der Neuigkeiten.

Meine Festplatten sind von den USB 2.0 in ein USB 3.0 Gehäuse umgezogen.
Dies war notwendig, da durch einen Defekt eines Netzteils und durch eine recht schwierige Anforderung eines neuen Netzteils vom Hersteller mir klar wurde, dass die Geräte leider nicht mehr für den Zweck des Dauerbetriebs nutzbar sind.

Die Gehäuse halte ich mir aber noch als Reserven offen.
Das neue Gehäuse funktioniert mit meinem Rechner von Kiebel problemlos.
Da ich auch den neusten Kernel dort selbst baue wäre ein Hardware Problem auch seltsam.
Anbei hat der Wechsel auch einen positiven Effekt.

Während meine USB 2.0 Platten teilweise beim booten nicht rechtzeitig eingehängt waren, kam es oft zu einer Blockade beim booten.
Bei USB 3.0 habe ich das Problem nicht mehr.
Die Platten kommen dank USB 3.0 nun auch zu ihrem vollen Potenzial auch wenn es nur Stromsparplatten sind.
Aber ein Unterschied zwischen rund 4 MB und 60 MB ist doch deutlich zu spüren.

Debian vor zwei Tagen auch den neusten Point Release von Debian Squeeze released.
Nun steht Debian 6.0.6 bereit.
Seit dem Release versucht meine 32 MBit/s Leitung auch krampfhaft die ISOs zu laden, was leider eine Weile dauert.

Ansonsten gibt plane ich wieder ein kleines Spiel.
Dieses mal auf Basis von XNA und C#
Nach dem ich den neusten Resident Evil Film geschaut hatte, kam mir eine kleine Idee für das Ende.
Erweitert wurde diese Idee durch das Spiel Cortex Command, was ich am Sonntag auf Steam gekauft hatte.

Das Konzept dafür schreibe ich nebenbei.
Bei dem Spiel handelt es sich um ein 2D Survival Strategie Spiel.

Hier werde ich erst einmal einen Prototypen bauen.
Dieser wird lediglich einige Grundelemente enthalten.
In meinem Konzept sind noch einige Einheiten, Gebäude und co. geplant.
Diese werde ich aber erst später nachreichen.

Die Umsetzung wird mangels Grafiken und Sound zwar etwas schwierig.
Aber die ein oder andere Quelle für freie Grafiken und Sounds gibt es bestimmt.

Soweit die Neuigkeiten.

Montag, 18. Juni 2012

[Debian] Kernel kompilieren unter Debian Wheezy

Ich habe mir in den letzten Tagen mal den Prozess zum erstellen eines Kernels unter Debian Wheezy angeschaut.
Dieser ist im groben und ganzen fast identisch mit Debian Squeeze.

Den Unterschied den ich feststellen konnte ist, dass make install nun automatisch eine RAM Disk für den neuen Kernel erstellt und auch gleich grub auf den neusten Stand bringt.

Damit die automatischen Aufrufe aber problemlos funktionieren muss man erst modules_install und dann install übergeben.
Da man sich mehrfache Aufrufe von make sparen kann reicht es "make modules_install install" aufzurufen um den Kernel mit den modulen zu installieren.

Insgesamt wird der Prozess wieder etwas vereinfacht.

Sonntag, 20. Mai 2012

Neuer Homeserver

Nachdem mein erster Homeserver ein wahrer Stromschlucker war, hatte ich mich entschieden ihn durch ein Stramsparsystem zu ersetzen.

Das Gerät steht nun seit rund 2 Wochen bei mir auf dem Tisch und leistet gute Arbeit.
Zwar dauern einige Aufgaben durch die Umstellung von eSata wieder zurück zu USB 2.0 bei den externen Festplaten wieder sehr lange, dafür verbrennt das gesamte System soviel Strom wie sonst schon der Prozessor beim alten System.

Dies sollte auch die Stromkosten zukünftig etwas besser drücken.

Das Webservices Dilema

Ich hatte in den letzten 1,5 Wochen damit zu tun folgendes Problem zu lösen.

Durch einen nötige Änderung in einem unserer Firmen Projekte musste ich nach einer WSDL Datei einen Webservice umsetzen.
Was erst einmal ganz einfach klang wurde im nachhinein doch ein Problem für mich.

Der Webservice sollte lediglich eine Methode namens putData einbinden.
Diese Methode wird dann von einem Java Client aufgerufen.
Dieser wird von einer externen Firma entwickelt.
Diese hat und auch die WSDL Datei als Vorgabe geschickt.

Probleme bei der Umsetzungen waren leider, dass ich durch mangelndes Wissen leider den Aufbau der putData Methode nicht richtig umgesetzt hatte.
Auch kam noch hinzu, dass einige Xml Atributte noch nicht gesetzt waren.
dazu gehörten auch einige Einstellungen für Namespaces.

Diese Probleme konnte ich am Mittwoch noch mit hilfe von Google und der Einbindung der WSDL Datei in Visual Studio lösen.

Leider zeigte mir dieses Problem mal wieder, wie wenig Wissen ich noch im Bereich Webservices habe.

Ich hoffe, dass es mir zukünftig nun einfacher fallen wird Webservices richtig umzusetzen nach Vorgaben einer WSDL Datei.

Neue Spiele

Seit einiger Zeit zocke ich mal wieder ein paar neue Spiele.
Dazu gehören das neue Resident Evil Operation Raccoon City, Diablo 3 und Star Wars The old Republic.

Alle drei Spiele machen wirklich Spaß.
SWTOR zocke ich aktuell leider seltener, da es noch etwas an Langzeit Motivation mangelt.
Diablo 3 habe ich zu einem Teil schon durch, habe aber sehr viel Spaß am ausbauen meines Characters.

Leider ist RE:ORC nicht der brenner den ich erhofft hatte.
Die Gegner scheinen pro Typ nur 5 unterschiedliche Arten zu haben.
Zwar ist die Verknüpfung mit Resident Evil 2 und  3 nicht zu verkennen und auch teils gut gemacht aber doch nicht perfekt.

In den kommenden Monaten kommen auch schon die nächsten heißen Games.
Bis dahin heißt es also noch fleißig weiter zocken.

Samstag, 28. Januar 2012

Spacer XNA Port

Nachdem ich wieder Lust auf Spieleentwicklung bekommen habe, werde ich mein altes Spiel Spacer auf XNA und C# portieren.

Spacer ist bereits 2-3 Jahre alt und wurde nicht mehr weiterentwickelt.
Damals hatte ich mit C++ und SDL ein kleines Framework für die Spieleentwicklung gebaut.
Zusätzlich noch einen einfachen INI Dateiparser, damit man sämtlichen Content einfach austauschen konnte.

Da XNA fast alles liefert, was ich mit SDL nochmal kapseln musste, kann ich mich wirklich auf die Programmierung konzentrieren.
Dieses mal wird es aber festen Content geben.
Es wird also nicht möglich sein per Skriptänderungen den Content auszutauschen.

Ansonsten freue ich mich schon auf die erste Version.
Vielleicht komme ich mit XNA irgendwann mal dazu sogar eine 3D Version von Spacer zu bauen.
Das wäre wirklich spaßig.