Dienstag, 31. März 2009

Fedora 11 Beta erschienen

Nachdem Heute bereits Mono und Monodevelop zeigen konnten, dass sich einiges getan hat, folgte auch Fedora 11 mit einer Beta.
Bei Fedora handelt es sich um eine ähnlich freie Distribution wie Debian.
Hier wird auch strikt auf freie Lizenzen geachtet.

Ich werde die Beta noch nicht installieren, da ich bei Ubuntu mit aktueller Software bereits genug Freuden hatte.
Ich werde aber die fertige 11 Version als virtuelle Kiste installieren und an testen.

Nun aber zu den Neuerungen.
Dazu gehören anpassungen an dem Distributions-übergreifenden Paket-Manager PackageKit sollen es ermöglichen alle benötigten Schriftarten und sonstige Dateien, die ein Programm benötigt, zu installieren.
Klingt etwas wie Aptitude ohne Pakete :p
An sich eine tolle Idee, aber die Paketversion ist mir wegen der Sauberkeit eine bessere Lösung.

Wie bei Ubuntu soll bei Fedora ext4 als Standard Dateisystem einzughalten.
Ich weiß bei bestem Willen nicht, warum alle gleich auf ext4 umsteigen.
Bei Ubuntu hat sich bereits gezeigt, dass die Anwendungen bzw. eigentliche die kompletten Distributionen für das Dateisystem nicht bereit sind.
Hier bei gehe ich nicht auf eine instabile Version ein, da das Problem an der Arbeitsweise von ext4 liegt.
Ich werde erst einmal auf ext3 bleiben.
Erst wenn wirklich ext4 und die Distributionen ausgereift sind, werde ich einen Wechsel überdenken ;)

Ansonsten gibt es die üblichen Neuerungen bei Fedora.
Sowohl Gnome, KDE als auch XFCE als Desktopumgebungen liegen in den neusten Versionen vor.
Ob dies gut ist, ist auch recht fraglich.
Meine Software, die ich entwickle, halte ich selbst für selten Stabil.
Sie funktioniert zwar meistens wie sie soll, aber es gibt immer Möglichkeiten die Funktionalität zustören.

Aber erst einmal warte ich auf die fertige Version.
Wo be iFedora nicht wirklich fertig ist.
Wie bei Ubuntu gibt es täglich neue Updates.
Wer sich hier an der Stelle freut, ist leider falsch.
Meistens sind es nicht nur Sicherheitsupdates sondern direkt neue Software.
Bleeding Edge ist ein fließender Begriff dabei :)

Wer gerne neue und weitestgehend freie Software haben will, wird mt Fedora seinen Spaß haben.
Für jemanden wie mich, der Software will die auch wirklich klappt und nicht den Rechner zerstört, sollte weiterhin zu Debian greifen.
Lieber Alt und okay als Neu und Rechner ade ^^

Mono 2.4 und Monodevelop 2.0 released :)

Ja es ist wieder soweit.
Die Novell Entwickler haben die neue Version von Mono und Monodevelop freigegeben.
Die neue Mono Version zielt mehr aus Stabilität und Performance ab.
So wurde im der Methode Thread.Interrupt() das Polling abgeschafft :)
Dies spart einige CPU Zyklen.
Des weiteren gibt es nun bessere Unterstützung für ASP .NET.
So können nun auch vor kompilierte ASP .NET Anwendungen unter Mono ausgeführt werden.
Dies steigert nicht nur die Kompatibilität von Mono zu .Net, die ich mir gerne wünsche, sondern auch eine breite Masse an Unterstützenden Sprachen seitens Mono.

Es geht also weiter Berg auf :)
Mit etwas Glück sind beide Neuerungen in ca. 6 Monaten, oder durch ein Wunder sogar früher, in Debian testing angekommen :)
Ist ist also zu hoffen.

Montag, 30. März 2009

Die Zukunft der Programmierung

Ich habe mir in letzter Zeit wieder einige Gedanken zur Zukunft der Programmierung gemacht.
Dabei spielten Java, Mono und auch .Net eine große Rolle.
Auch andere Programmiersprachen habe ich in meinen Gedanken mit eingezogen.

Ich bin zu einem interessanten Ergebnis gekommen.
Wie es im Moment stark zu bemerken ist, spielen Java, Mono und .Net bereits große Rollen.
Auch wenn diese 3 Großen unterschiedliche Ideen verfolgen, so ist ihre Grundidee fast gleich.

Alle 3 Sprachen nutzen eine Laufzeitumgebung und eine Ziwschensprache/Bytecode für diese Laufzeitumgebung.
Somit sind sie theoretisch sowohl Architektur als auch Plattform unabhängig.

Nehmen wir mal Java als Beispiel.
Java gibt es auf fast allen Systemen vorinstalliert.
Egal ob Windows, Linux oder Unix.
Es benötigt zwar eine an die Plattform sowie an die Architektur angepastet Version des JDK sowie der JRE aber insgesamt betrachtet, ist der Bytecode komplett unabhängig von der Plattform und der Architektur.
Dieser wird später auch per JIT Compiler in nativen Code umgewandelt was dem ganzen noch einen dicken Performance Sprung gibt.
Java ist nicht mehr so langsam wie früher :p

Auch Monto mit der CIL(Common Intermediat Language) verhält sich wie .Net.
Der Vorteil von Mono ist wie bei .Net die Kapselung von Systemfunktionen aus C ind C# :)
Mono an sich macht verdammt viel Spaß.
Leider hat es den kleinen Nachteil, dass es nicht ganz zu .Net kompartibel ist.
Liegt aber nicht direkt am C# Code sondern an den Abhängigkeiten unter Mono.
Dort gibt es, zu mindestens bei mir und Debian, kein Win.Forms.
Hier wird auf ein C# Binding für GTK Zurückgegriefen.
Dies nennt sich dann auch GTK#.

Aber nun der Vergleich mit nativen Sprachen wie C++.
Diese haben natürlich den Vorteil so oder so schneller zu sein, da diese natürlich nativ sind.
Aber einen großen Nachteil habe ich mit C++ immer noch.
Anpassungen an andere Plattformen sind keine schöne Sache.
Gutes Beispiel ist die Einleseroutine bei gINI.
Hier klappt getline unter Linux ohne Probleme perfekt.
Unter Windows, mit MinGW sei dazu gesagt, musste ich ein Workaround bauen.
Dies ist natürlich unschön.
Desweiteren muss der Code für jede Architektur sowie jede Plattform erneut übersetzt werden.
Dank Bytecode oder Zwischensprache ist dies kein Thema für Java und co.

Das Fazit ist aber immer noch einfach und Kurz.
Java, Mono und .Net sparen viel Zeit bei Anpassungen, wärend C++ und co. doch mehr Arbeit und Sicherheitsprobleme haben.
Trotzdem muss man für sich entscheiden was man gerne macht :)

Samstag, 28. März 2009

G20 Demonstrationen

Wie ich mal wieder lesen durfte, sind an die Zehntausend Demonstranten beim G20 Gipfel um gegen den Gipfel zu Demonstrieren.
Ich kann gut verstehen, warum die Leute dort gegen den Gipfel demonstrieren.
So gibt es auch einige Banner die den Kapitalismus als Tod erklären.
Schon fast spöttisch würde Erich Honecker sich nun aufraffen.
Ich habe letztens erst eine Anrede von Herrn Honecker auf Youtube angehört, in dem er kurz vor der Wende noch prophezeite, dass die Zukunft nur dem Sozialismus gehört.
Auch sprach er dort, dass der Sozialismus die Jahrtausendwende überschreiten würde.
Leider ist dieser Traum nicht mehr wahr geworden.
Aber vielleicht merken die Leute bald, dass Sie im Moment von den Großen und Mächtigen nur noch ausgebeutet werden.
Ich hoffe, es wird sich irgendwann mal durchsetzen, dass die Leute nicht mit Millionen Abfindungen und Rücktritten "bestraft" werden sondern wirklich für ihre Verbrechen bestraft werden.

Den die Krise ist nicht das verschulden des kleinen Mannes, der jeden Tag hart für sein Geld arbeitet.
Es ist die Schuld von gierigen Personen der oberen Schicht.
Ob wir bald wieder die Bolschewiki erwarten müssen, ist natürlich fraglich :)
Aber es sollte mal wieder etwas mehr Bewegung in den Alltag kommen.
Wir sollten uns nicht als Geldgeber für die Schulden der Großen ausnutzen lassen.

Ein sonniger Samstag :)

Nachdem es nun etwas still war die letzten Tage, wollte ich mal wieder ein wenig bloggen.

Ich habe nun 2 interessante Bücher von Kai erworben.
Das eine ist ein Buch zum besseren Lernen, was ich im Moment wirklich mal gebrauchen kann.
Das andere Buch handelt um die Perfektionierung des Programmierstils.
Auch hier kann ich immer eine Verbesserung brauchen.

Ich werde beide Bücher in der nächsten Zeit mal anfangen und hoffentlich auch daraus lernen können.
Des weiteren werde ich zwar wieder ein kleines Projekt starten, im Bereich der Programmierung, doch dieses mal wird es klein sein und auch bleiben.
Ich kehre auch wieder etwas zu meinen Wurzeln zurück und nutze dafür wieder C++.
Somit kann ich mal wieder etwas mehr Fehler suchen als mir lieb ist :)

Auch im Bereich von C++ kommt eine kleine Änderung.
So wechsle ich von dem guten alten Code::Blocks zu Eclipse.
Somit ist Eclipse meine Java und C++ Entwicklungsumgebung.
Durch das sofortige compilieren des Quelltextes bei Änderungen, werden mir die Fehler auch schon während der Entwicklung angezeigt.
Zwar vermeidet dies nicht die alten Speicherlöcher und Logikfehler, aber wenigstens stehe ich dann nicht vor einer schier unendlichen Anzahl von Syntaxfehlern.

Ich werde als erstes die C++ Version von gINI mal auf einen neueren Stand bringen.
Ich werde dort auch mal überprüfen ob der Semantik auch an die der STL angepasst ist.
Dies hatte ich bei Spacer z.B. nie berücksichtigt.
Dem entsprechend ist der Code nicht umbedingt für C++ Profis anschaulich :p

Dienstag, 24. März 2009

End of Development

Seit es in letzter Zeit beruflich nicht sehr gut um mich steht, wurde ich Heute von meinem Ausbilder Kai auf meine schlechte Situation hingewiesen.
Leider muss ich auch eingestehen, dass ich in letzter Zeit irgendwie alles machen will und doch nichts schaffe.

Damit ich in Zukunft erst einmal wieder mehr auf meine Ausbildung konzentrieren kann, werde ich alle Projekte die ich geplant hatte oder die am laufen sind, einfrieren.
Dies ist keine 5 Wochen Aktion sondern wird sich eine längere Zeit hinziehen.

Somit werde ich meine Zeit erst einmal wieder für meinen Beruf hingeben.
Ich hoffe aber trotzdem, dass ich irgendwann wieder ein kleines Spiel o.ä. realisieren werde.
Dieses wird dann definitiv mit SDL und C++ kommen :)
Aber erst einmal wird sich um die eigene Zukunft im Beruf gekümmert.

Debian und die Sache mit dem bin Verzeichnis

Ich habe Heutemorgen mal wieder mein kleines "Unix für Dummies" Buch aufgeschlagen und drin gelesen.
Dort gibt es den Tipp, sein eigenes bin Verzeichnis für Skripte und Programme anzulegen.
Dies habe ich nun auch gemacht.
Damit aber die $PATH Variable nach einem Neustart wieder auf dem alten Pfad steht, soll man in der Datei .profile den Eintrag zum ändern des Pfades eintragen.
Wie ich aber überrascht feststellen durfte, haben die Debian Entwickler schon an solche Fälle gedacht.
Dort wird beim Start automatisch geprüft ob ein bin Verzeichnis für den Benutzer existiert.
Wenn ja, wird die $PATH Variable schon selbst angepasst.
Also hat ein kleines Neustart gereicht.

Nun kann ich meine Skripts überall aufrufen.
Dies ersüart mir insgesamt einiges an Arbeit.
Sonst hatte ich ein scripts Verezeichnis und habe auf der Konsole immer folgendes eingetippt.

cd scripts
./update
[sudo] please enter your password:|_|

Wie man sieht unnötig viel Tipparbeit.
Nun reicht ein einfaches update und das sudo Passwort :)

Montag, 23. März 2009

IBM, Sun und Microsoft :)

Einige haben bestimmt schon mitbekommen, dass IBM den Kauf von SUN Microsystems plant.
Ich bin noch mit gemischten Gefühlen bestimmt.
Das gute ist, dass sich beide stark im Linux und im freien Softwarebereich eingelebt haben.
Nun gibt es aber das Problem, dass beide in bestimmten Bereichen doch gleiche Produkte anbieten.
Nachdem Kauf ist natürlich die Frage wie es damit weiter gehen wird.
Wird IBM beide Paletten weiterführen oder wird eine der beiden Paletten dran glauben müssen.
Solange Java, OpenOffice und MySQL ohne schrammen davon kommen, ist das meiste sicher.
Nun bleibt es aber abzuwarten.

Natürlich soll auch Microsoft hier erwähnt werden.
Steve Ballmer hat sich gewissermaßen doch etwas spöttisch darüber lustig gemacht.
So hat er die Aktion "begrüßt".
Natürlich nur deshalb, weil IBM erst einmal nachdem Kauf einige Zeit brauchen wird um SUN zu integrieren.
In dieser Zeit kann natürlich Microsoft seine Position festigen.
Ich habe aber, wie der Schreiber bei heise, das Gefühl, dass Microsoft dies auch dringen nötig hat.
Den die Kombination von IBM und SUN wird bestimmt die Position im Web Bereich doch wieder zu Ungunsten von Microsoft stimmen.
Aber dies sollten wir erst einmal abwarten.
Vielleicht kann es auch zu einer Kostenfalle für IBM werden.

Microsoft verklagt TomTom Teil 3.

Es gibt wieder Neuigkeiten aus dem Rechtsstreit zwischen TomTom und Microsoft.
Wie man wieder einmal bei heise und golem lesen konnte, hat sich TomTom nun dem Open Invention Network (OIN) angeschlossen.
Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss von Firmen, die sich vor Patenttrollen und gegenseitigen Angriffen schützen wollen.
Die Patente, die dort zur Verfügung gestellt werden, darf jeder kostenlos lizenzieren.

Ob TomTom sich komplett der OIN anschliesst ist natürlich eine Frage.
Die meisten denken eher, man wird sich nur solange dort aufhalten bis das Thema durch ist.
Ich würde es sehr schade finden, wenn sich Firmen nur zum Selbstschutz in solche guten Gruppen einordnen.
Auf heise haben sich schon diverse Leute darüber ausgelassen :)

Aber nun heißt es erst einmal abwarten.
Ich finde den Schritt wenigstens besser, als einfach vor Microsoft kneifen.
Den immerhin ist die Implemtierung des FAT Dateisystem, was von TomTom genutzt wird, auch freie Software.
Auch die Implementierung des Linuxkernel in den TomTom Geräten ist meiner Meinung nach doch mehr schlecht als Recht ein Argument.
Aber ich will hier keine schlafenden Hunde wecken.
Ich werde mich in das Thema auch noch etwas genauer einlesen.
Aber erst einmal ist abzuwarten, was aus der Geschichte wird.

Who cares?

Ich habe mal meine Idee um memo auf Java Basis auf der Mailingliste der deutschen FSFE Member geschrieben.
Dort möchte ein Kollege auch das freie Spiel "Yo Frankie" gerne als Debianpaket haben.
Ich bekam übrigens wegen Spiele suchen unter Debian den Tipp mal das Paket goplay zu installieren.
Bei den Unmengen an Pakete, ist diese Toolsammlung eine echte Hilfe.
So bekommt man mehre go* Programmie für alles mögliche installiert.
Dabei sind z.b. goadmin, gonet usw.
Diese listen einem alle Pakete aus dem jeweiligen Sektor auf.
Dazu gibt es noch die Vorschaubilder aus dem Debianscreenshot Lager.
Insgesamt eine Klasse Sammlung für Leute, die mit Synaptic und Aptitude nicht ganz genau das sehen und finden was sie suchen :)